Rahmenhöhe für Fahrräder

Die richtig gewählte Rahmenhöhe ist die Voraussetzung für entspannten und erfolgreichen Fahrspaß. Dies gilt sowohl für den leistungsorientierten Radsportler wie auch für den Genussradler. Es gibt verschiedene Methoden zur Ermittlung der Rahmenhöhe, die alle nur als Anhaltswert zu verstehen sind. Zu unterschiedlich ist zum einen die Geometrie der verschiedenen Rahmen und zum anderen der Körperbau des jeweiligen Fahrers. Die Höhe eines Fahrradrahmens wird zwischen Tretlagermitte und Rahmensitzrohr gemessen. Für den Fahrer ist die Schrittlänge der entscheidende Faktor.

Eine überschlägige Rechnung lautet: Schrittlänge minus 25 Zentimeter gleich Rahmenhöhe. Also: Schrittlänge 75 cm gleich Rahmenhöhe - bei einem Sportrad - 50 cm. Allerdings kommt es auch auf die Art des Fahrrades an. Bei der Schrittlänge von 75 cm würde das ideale Mountainbike die Rahmenhöhe von ca.42 cm haben, während es bei einem Tourenrad ca.52 cm sein dürfen. Im Praxistest nimmt man das Fahrrad zwischen die leicht gegrätschten Beine. Wenn beide Füße fest auf dem Boden stehen, sollte noch ein Abstand von etwa zwei Zentimetern zwischen Oberrohr und Schritt sein. Ein weiterer Test kann dann gleich folgen: Heben Sie das Vorderrad an.

Beim Tourenrad sollte das für etwa zehn Zentimeter möglich sein, bei einem Mountainbike sind einige Zentimeter mehr empfehlenswert. Für die endgültige Feinabstimmung kann schließlich die Sattelhöhe dienen.

Josef Bucher sebutec(at)online(dot)de