Komfort : Wasserbett
Was versteht man eigentlich genau unter einem Wasserbett?
Über Wasserbetten haben die meisten keine klaren Vorstellungen. Stattdessen sind viele Vorurteile damit verbunden. Wenn von Wasserbetten die Rede ist, denken viele, dass man darin seekrank werden kann oder dass die Decken in der eigenen Wohnung das große Gewicht sowieso nicht tragen. Und vor allem in Haushalten mit Kindern gibt es häufig die Ansicht, dass die lieben Kleinen nur mit einem spitzen Gegenstand auf das Wasserbett kommen müssen, und schon bekommt es ein Leck und flutet die ganze Wohnung.
Aber moderne Wasserbetten haben mittlerweile eine ziemlich ausgeklügelte Technik und bestehen aus hochwertigen Materialien. Es sind eben nicht bloß Luftmatratzen mit Wasser drin, wie manche vielleicht noch denken. Deshalb sind sie auch nicht so schnell kaputt zu bekommen. Schließlich haben sie eine Wanne, die bei einem Leck das Wasser auffängt.
Man sollte zunächst einmal in einem Wasserbett probeliegen, um die Vorteile kennen zu lernen und dass angenehme Liegegefühl zu erleben. Das Bett bzw. die Wassermatratze passt sich in idealer Weise dem Körper an, und man fühlt sich hervorragend gebettet. Auch wenn viele das denken, die noch nie auf so einem wassergefüllten Bett gelegen haben: man schwankt nicht darauf und kann auch nicht seekrank werden. Allerdings ist es so, dass bei einer Bewegung die gesamte Matratze reagiert. D. h. wenn man zu zweit darauf liegt und einer sich bewegt, spürt der andere das auch. Aber bei einer herkömmlichen Doppelmatratze ist das auch der Fall, wenn auch etwas weniger stark. In jedem Fall bieten Wasserbetten ein sehr angenehmes Schlaferlebnis, dass man einmal ausprobieren sollte.
Caro Müller
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