Häusliche Pflege oder Pflegeheim

Diese Frage wird spätestens dann auftauchen, wenn die Pflege eines Verwandten an die Grenze der Belastbarkeit geht. Für die Pflege eines anderen fühlt sich auch nicht jeder berufen oder geeignet. Wer hier eine Entscheidung trifft, trifft sie in diesem Falle für den Patienten. Die häusliche Pflege kann von den Angehörigen selbst, wenn sie entsprechende Beratungsstunden besucht haben, oder von einem mobilen Pflegedienst vorgenommen werden. Dies ist in den meisten Fällen für den zu Pflegenden schöner. Er kann so in seiner gewohnten Umgebung und Menschen bleiben.

Ist man berufstätig, kann man auch eine Ganztagspflege engagieren. Oftmals ist hier eine polnische Pflegekraft preiswerter als andere Pflegedienste. Diese sprechen zumeist sehr gut deutsch, so dass es kaum zu Verständigungsschwierigkeiten kommt. Die polnische Pflegerin kann bei Bedarf aber auch beim Patienten einziehen und so die Pflege Tag und Nacht durchführen.

Die andere Möglichkeit wäre das Pflegeheim. Auch hier wird rund um die Uhr betreut und gepflegt. Die meisten schrecken vor dem Wort Pflegeheim schon zurück und das mit gutem Grund. Haben Erfahrungen aus der Vergangenheit gezeigt, dass sie nicht immer die bessere Lösung sind. Aber es sind nicht alle Heime schlecht und wer sich für ein gutes Pflegeheim entscheidet, muss sich den Vorwurf des „Abschiebens“ nicht gefallen lassen. Für den Laien ist es ziemlich schwierig ein gutes Pflegeheim zu erkennen. Wichtige Kriterien sind der Umgang mit den Bewohnern, die Sauberkeit und die Hygiene. Natürlich sollte man sich selbst auch gut beraten fühlen, denn auch Kundenfreundlichkeit ist ein Aspekt, den man nicht außer Acht lassen sollte.

Lisa Maier

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