Datenverluste durch eine Datenrettung abwenden
Tag für Tag kommt es auf Computern beziehungsweise auf Datenträgern wie zum Beispiel Festplatten zu Datenverlusten. Diese werden durch die unterschiedlichsten Ursachen herbeigeführt. In den meisten Fällen sind es Computerviren, Hardwaredefekte und Bedienungsfehler der Anwender, die zur Löschung oder gar Zerstörung von Dateien führen.
Wurden vor dem Datenverlust Sicherheitskopien angefertigt, so hält sich der Schaden meist in Grenzen. Wurde sie nicht angefertigt, so kann nur noch eine professionelle Datenrettung weiterhelfen, um den Schaden zu beheben oder zumindest zu begrenzen. Da die meisten Datenverluste auf Festplatten entstehen, stellt es kein Wunder dar, dass die Datenrettungsanbieter überwiegend Festplatten Datenrettungen durchführen. Im Folgenden wird der Ablauf solch einer Datenrettung geschildert.
Bei der Datenrettung einer Festplatte wird diese zunächst einmal analysiert. Ziel der Analyse ist es, den Umfang des Schadens sowie die Schadensursache zu ermitteln. Dazu wird die Festplatte an ein Lesegerät angeschlossen. Startet die Festplatte, so kann die Festplatten Datenrettung per Software erfolgen – in solch einem Fall wird sie ganz einfach ausgelesen. Ist es hingegen so, dass die Festplatte beschädigt ist und nicht startet, so wird sie zerlegt, damit die Datenscheiben entnommen werden können. Diese werden dann einzeln mittels modernster Technologie ausgelesen.
In den meisten Fällen verhält es sich so, dass Datenverluste hätten verhindert werden können. Es ist einfach nur so, dass viele Leute keine ausreichenden Maßnahmen treffen, um ihre Daten zu schützen. Des Weiteren werden auch nur selten Backups angefertigt, was ebenfalls einen großen Fehler darstellt. Gerade in Bereichen, wo Tag für Tag wichtige Dateien erzeugt und gespeichert werden, sollten entsprechende Maßnahmen getroffen werden, sonst ist es nur eine Frage der Zeit, bis der erste Datenverlust auftritt.
Heinz Wiedow
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