Visitenkarten drucken – die Anfänge
Heute kann man Visitenkarten in Onlineshops bestellen, aber auch selbst drucken. Entsprechende Programme für den PC gibt es überall zu kaufen, Bögen mit schönen Layouts gibt es in vielfacher Form zu kaufen. Heute sind die Druckverfahren sehr ausgereift, wodurch man wunderbare Ergebnisse im Visitenkartendruck erzielen kann.
Während sich heute jedermann Visitenkarten was den Preis angeht leisten kann, war dies früher durchaus nicht so. Eine Visitenkarte war einst ein kostbarer Besitz. Nur wenige der unteren Gesellschaftsschichten leisteten sich überhaupt Visitenkarten. Insbesondere wurden Visitenkarten aber von denjenigen verwendet, die ein Gewerbe betrieben – schon damals also zum Zwecke der Werbung.
Der erste Anbieter, der gewerbsmäßig Visitenkarten bedruckte inserierte in einer Berliner Zeitung – das war um 1780 herum. Dies läutete mit im Übrigen die Blütezeit der Visitenkarten ein. Diese legten Historiker auf die Zeit zwischen 1780 und 1815 fest. Mit dem Beginn der Industrialisierung wurden die Drucktechniken immer weiter verfeinert und avancierten irgendwann zum Massenprodukt und wurden somit auch für „Ottonormalverbraucher“ erschwinglich. Das seit Beginn des 20. Jahrhunderts für den Visitenkartendruck verwendete Druckverfahren ist der Offsetdruck, in dem trotz der Erfindung des Digitaldrucks, immer noch gut 2/3 der Drucksachen hergestellt werden. Fest steht jedoch eines dabei: Ohne die Erfindung des Buchdrucks an sich hätte die Visitenkarte niemals einen so großen Erfolg und könnte so großen Massen erreichen.
Logomarket
artikel@logomarket.com